Kreisgruppe Starnberg

Wildschadensberater

Mit der Pacht eines Revieres übernimmt der Jäger nicht nur die Verantwortung zur Hege des Wildes und der Flora und Fauna. Er kann auch für Schäden verantwortlich gemacht werden, die diverse Wildarten anrichten.

So kann es vorkommen, dass zum Beispiel Reh- oder Rotwild, denen besonders die frischen und harzigen Triebe junger Pflanzen schmecken, Schaden in Neuanpflanzungen anrichten. Oder das nun auch im Raum Starnberg standfeste Schwarzwild stillt in ebenfalls vermehrt und großflächig vorkommenden Maisschlägen seinen Hunger.

In derartigen Fällen kann der betroffene Landwirt vom Jagdpächter Schadensersatz verlangen. Meistens wird man, auch Dank der guten Zusammenarbeit schnell einig. Manchmal ist der Schaden aber auch schwer zuzuweisen: stammt der Verbiß vom Reh - hier könnte ein Haftungsanspruch vorliegen. Oder vom Hasen? Hier läge dann kein Anspruch vor. Haben Wildsauen den Mais gefressen? Oder ein Dachs – der ist zumeist als Schadensverursacher ausgenommen. War eine Jagd überhaupt möglich oder auf Grund von Bewuchs, Bepflanzung oder anderen Gründen gar nicht möglich?

Hierfür stehen Jägern und Landwirten Wildschadensberater zur Seite. Und auch die Kreisgruppe Starnberg hat diese eigens geschulten Personen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!