Nachsuchengespann

Die Nachsuche ist das Suchen, Auffinden und zur Strecke bringen von krankem Wild.

Es nicht nur ein Teil der Waidgerechtigkeit, es ist vor allem Ausdruck unseres Respektes vor dem Leid des Tieres es schnellstmöglich zu finden und zu erlösen.
Der Jäger ist nicht immer der Auslöser – es sind oftmals Wildunfälle, die eine Nachsuche nach sich ziehen. Aber, und das wollen wir an dieser Stelle weder ausblenden noch beschönigen: der zweitbeste Schuss ist der Fehlschuss. Er ist nicht geplant und schon gar nicht gewollt. Doch er kommt vor. Das Wild wird gar nicht oder nicht sofort tödlich getroffen und springt ab.
Hier ist es unsere Pflicht zu prüfen, ob das Tier getroffen wurde oder nicht, krankes Wild zu suchen und schnellstmöglich von seinem Leid zu erlösen. Deshalb muss jedes Revier brauchbare Jagdhunde vorhalten. Spätestens wenn diese Hunde das Wild nicht finden, ist es Zeit sich an Spezialisten zu wenden. Jäger mit Erfahrung und Hunden, die für ihre Suchleistung bekannt sind und dies in speziellen Prüfungen unter Beweis gestellt haben.

Ein erfahrener Jäger mit guten Instinkten und ein geschulter Nachsuchenhund mit Finderwillen bilden ein Team, das auch bei Regen oder Schnee die Situation klärt, sucht und findet.

Die Kreisgruppe Starnberg hat mehrere erfahrene und bestätigte Nachsuchengespanne, die dieser Aufgabe ehrenamtlich nachgehen.
Ihre Arbeit beginnt, wenn verletztes Wild nicht gefunden wird. Egal, ob das Wild bei einem Autounfall angefahren oder durch einen schlechten Schuss nicht tödlich getroffen wurde.

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