Hundewesen

„Jagd ohne Hund ist Schund“. So sagt der Volksmund, und auch wenn das nicht vollends stimmt: es ist viel Wahres daran. Nicht umsonst haben wir Jäger gemessen am Bundesdurchschnitt überproportional viele Hunde.

Sie sind uns unentbehrliche Helfer, denn sie zeigen dem Jäger den Weg zum Wild. Sie unterstützen ihn beim Jagen indem sie das Wild für den Jäger aufstöbern oder vorstehen, um ihm einen sicheren Schuss zu ermöglichen. Sie suchen mit dem Jäger zusammen krankes oder auch nach Verkehrsunfällen verletztes Wild nach, um es zu erlösen und zu bergen. Kleineres Wild können sie nach der Jagd selbständig suchen und apportieren.

Je nach Rasse und Ausbildung gibt es Allrounder und Spezialisten für die Nachsuche, Wasserarbeit, Feldsuche, Baujagd und weitere Arbeitsbereiche.

Für einige Jagdarten, etwa die Jagd an Gewässern, ist das Führen eines brauchbaren Jagdhundes sogar gesetzlich vorgeschrieben, um geschossenes Wild schnell und tierschutzgerecht bergen zu können.

Mit abgelegter Brauchbarkeitsprüfung weist der Hund eine grundsätzliche Qualifikation für den jagdlichen Einsatz nach. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von weiteren Prüfungen, auf die die Hundeobfrau unserer Kreisgruppe, Marion Friedhoff, die Hunde und ihre Führer vorbereitet.

Im Hundeführerlehrgang erlernt der Jagdhund Gehorsam und Sozialverträglichkeit als Grundlage, außerdem die Nachsuche auf Schalenwild, das Apportieren von kleinerem Wild in Feld und Wald, die Wasserarbeit und vieles mehr. Der Lehrgang dauert sieben Monate und findet einmal im Jahr statt. Er beginnt jeweils im März und entet mit der Brauchbarkeitsprüfung Ende September. Geübt wird jeden Montagabend und bei jedem Wetter.

Auf Basis dieser Grundausbildung bieten wir Fortgeschrittenenlehrgänge zur Vorbereitung auf weiterführende Verbandsprüfungen (VGP, VPS, GP, VSwP, VFSP usw.) an.

Darüber hinaus werden bei entsprechender Nachfrage Welpenkurse zur jagdlichen Vorbereitung des vierläufigen Nachwuchses veranstaltet.

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