Jagdhornbläser

Vor gar nicht allzu langer Zeit war das Jagdhorn noch ein wichtiges Signal- und Kommunikationsmittel. Man muss hier gar nicht bis ins Mittelalter zurückgehen – noch vor kaum 20 Jahren war von Mobiltelefonen nicht die Rede. Wer außerhalb des Hauses telefonieren wollte, der musste eine gelbe Telefonzelle suchen.

In Wald und Flur war das Signalhorn ein wichtiges Hilfsmittel. Jagden wurden an- und abgeblasen und die Jäger bekamen mitgeteilt, wann sie laden oder entladen mussten. Das Signal „Hirsch tot“ war nicht nur ein letzter Gruß und Ehrerbietung an das erlegte Stück. Es signalisierte auch, dass Hilfe beim Bergen von Nöten ist.

Heutzutage ist das Jagdhorn vor allem ein jagdliches Kulturgut. Aber noch immer ziehen Hornsignale oder auf dem Horn geblasene Stücke die Zuhörer in ihren Bann. Wer einmal ein Konzert unserer Jagdhornbläser oder eine Hubertusmesse besucht hat, wird das bestätigen.

Unsere Jagdhornbläser blasen das Jagdhorn in B sowie das Parforcehorn in Es. Sie treffen sich jeden Dienstag unter Leitung von Peter Karl im Schützenheim der Gaststätte Maisinger Seehof am Maisinger See.

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